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35.Etappe:
Donnerstag der 05.07.2007 Die Heimkehr.

 

Im Busdepot am Abreisetag

Heute wieder um 05.oo Uhr aufstehen, den Rest in den „Rucksack“ verpacken. 06.1o Uhr Abmarsch zum „Busbahnhof“. 06.5o Uhr Busabfahrt zum „Flughafen-Lavacolla“. Hier traf ich Wolfgang, der eigentlich Werner heißt und Hubschrauberpilot ist, den stolzen Spanier, wieder. Ich hatte ihn ab Belorado nicht mehr gesehen. Er erzählte mir, dass er mehrere Etappen von 40 Km gemacht habe und dann bei einem Freund am Meer in dessen Haus verbracht habe. Nun flog er mit der gleichen Maschine nach Hause. 09.55 Uhr „ S t a r t “


Es war, bis zur französischen Grenze, klare Sicht. Der Flug ging über das Meer, an der spanischen Küste entlang. Hier konnte man, unten auf dem Wasser, die Schiffe sehen. Je näher wir der französischen Küste kamen, umso bewölkter wurde es, unter uns.Bis wir über eine geschlossene Wolkendecke flogen. Die Maschine drehte dann irgendwann ab und flog über Land. Über „Paris“ riss die Wolkendecke etwas auf und ich konnte „Paris“ von oben sehen. Dann schlossen die Wolken sich wieder und mit der schönen Aussicht, war es vorbei. Wir flogen über „Luxemburg“ nach
„Frankfurt-Hahn“. Hier kam die Borddurchsage, geschlossene Wolkendecke und Regen bei 12° Außentemperatur. 12.oo Uhr „Landung“. Pünktlich, wie geplant. 12.3o Uhr „Abfahrt mit dem Bus“ nach „Köln - HBH“.Es regnete, seit der Landung, in Strömen. In Spanien war es richtig heiß. Doch die „neue Frisur“ hält.

Da ich von Sandra wusste, dass der Bus nach Köln um 12,30 Uhr abfuhr. Man ihr aber gesagt hatte, dass ich wohl erst den nächsten Bus um 15,45 Uhr bekommen könnte, freute ich mich , dass die Landung pünktlich erfolgte. So hatte ich die Hoffnung, wenn nun alles zügig ging bei der Gepäckabfertigung, dass ich vielleicht doch den Bus um 12,30 Uhr nach Köln noch erwischen könnte. Es klappte alles gut und ich stand schon früh am Gepäckband. Da kamen die Rucksäcke, zwischendurch wurden die Wanderstöcke heraus gebracht. So stand ich am Band, hatte meine Gitarre in der Hand, sie war als Handgepäck deklariert und meinen Wanderstock. Die Reihen der Wartenden lichtete sich, alle bekamen ihr Gepäck nur mein verdammter Rucksack kam nicht. Jetzt stand ich nur noch alleine am Band und dann kam zu allerletzt mein Gepäck. Im Laufschritt schaffte ich es in den Bus nach Köln. 15.3o Uhr „Abfahrt mit der „S“ - Bahn in Richtung Düren“.
16.oo Uhr Ankunft in Merzenich ( die Weltstadt „Mit Herz“ )
Empfang durch
„Helga, Sandra, Mandy und Alexa auf dem S - Bahnhof in Merzenich“.
Mit „Blumen“ und Begrüßungsschildern.
Mandy hatte eine Süßspeise mit der Aufschrift: „850 Km“ für mich gemacht.
Um 16.3o Uhr war ich dann nach „genau 5 Wochen“ wieder „Zu Hause“ 

Nachdem nun schon 4 Monate, seit meiner Heimkehr vergangen sind, sind das ganze Ausmaß und all die Eindrücke, dieser Pilgerreise immer noch nicht ganz verarbeitet. Ich hatte über 1100 Bilder mit meiner kleinen Kamera gemacht. Ich habe bei dieser Aufarbeitung vieles wieder gesehen, was ich auf dem Weg nur im vorbeigehen wahr genommen habe. Ich habe diesen Weg in 32 Tagesetappen, ohne Unterbrechung zurück gelegt. Nach Durchsicht meine Bilder und der Erstellung dieses Erlebnissberichtes, bin ich zu der Überzeugung gelangt, das ich zu schnell gewesen bin und somit an zu Vielem achtlos vorbei gelaufen bin. Dies veranlasst mich im kommenden Jahr, den Jakobsweg noch einmal zu gehen