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1.Etappe
Anfahrt und 1. Etappe nach Huntto.

In der Vorhalle des Bahnhofes in Bayonne ergattern wir noch zwei der wenigen Sitzplätze und belegen sie. Ich löse die Fahrkarten nach „Saint Jean Pied de Port“. Danach ist es Zeit, an das leibliche Wohl zu denken.

Wieder 2 große belegte Baguette und 2 Cola. Auch hier ist ein Kommen und Gehen, so dass die Zeit schnell vergeht. Neben uns sitzt eine ältere Dame, die etwas deutsch spricht und uns anspricht. Sie fragt uns, woher wir kommen. Wohin wir wollen, sähe Sie an unserem Gepäck. Dass die Franzosen stur sind, können wir aufgrund dieser Erfahrung nicht sagen. Um 15.2o Uhr fährt unser Zug von Bayonne nach „Saint Jean Pied de Port“. Im Zug treffen wir wieder viele, die mit uns geflogen sind und das gleiche Ziel haben. Die Sonne scheint noch immer, aber die Wolken werden dunkler und dicker. Nun fahren wir in die Pyrenäen hinein, immer dem Fluss Nive folgend, den wir mit dem Zug mehrmals überqueren. Dann fängt es an zu regnen! So ein Mist! Als wir den Bahnhof in „Saint Jean Pied de Port“ gegen 16.2o Uhr erreichten, regnet es heftig.

Ein junges Ehepaar, das nur dem Urlaub entsprechend, nur bis Burgos auf dem Camino geht, will noch bis Huntto hinauf. Bei diesem Regen, der auch noch lange anhält, ist das kein besonderes Vergnügen. Im Bahnhof schnell das Regencape überwerfen und dann zum Meldebüro des „Camino Francis“. Vom Bahnhof (Gare) aus geht man ca. 600 m Stadteinwärts, dann erreicht man die Stadtmauer der Altstadt von „Saint Jean Pied de Port“. Die Altstadt ist von der völlig erhaltenen Stadtmauer umgeben. Man geht einige Stufen hoch. Dann durch ein Tor in der Stadtmauer und befindet sich dann mitten in der Altstadt. Die Straßen sind mit Kopfsteinpflaster gepflastert und sehr steil. Die Rue de Zitadelle, geht steil hoch bis zu dieser Zitadelle. Auf halbem Weg befindet sich das Meldebüro des „Camino Francis“.

Wenn man vom Bahnhof durch die Stadtmauer kommt, trifft man zunächst auf eine Querstraße. Diese geht man ansteigend bis zur
„Rue de Citadelle“, in die man dann links einbiegt. Nun geht es sehr steil nach oben zum Meldebüro, „Accueil des Pelerins“. Hier spürte Helga schon, dass ihr Herz bis in den Kopf schlug. Ich sagte Ihr: „Wenn Du merkst, dass das Herz so stark schlägt, dann bleib sofort stehen, bis der Herzschlag wieder ruhiger ist.“Sie hat noch nie irgendwelchen Sport betrieben und ist auch so extrem nie einen Berg hinauf gegangen.

Sie muss sich zuerst an diese Steigungen gewöhnen. Nachdem wir nun zum ersten Mal nass geworden sind und Helga zum ersten Mal gemerkt hat, wo Ihre Leistungsgrenze zurzeit noch ist, erreichen wir das Pilgerbüro „Accueil des Pelereins“. Hier werden wir von den Leuten im Pilgerbüro, die alle ihren Dienst ehrenamtlich tun, herzlich begrüßt und in die Meldeliste eingetragen. Wir bekommen unseren ersten Stempel vom „Camino Francis“ in unser Credencial. Damit sind wir nun offiziell „Pilger auf dem Jakobsweg.“

Ich hatte frühzeitig per Internet in der privaten Albergue „Orrison“, ca. 8 km von „Saint Jean Pied de Port“ entfernt, für uns, für den 25.05.2008 vorsorglich 2 Betten bestellt. Man hatte mir geraten, die Leute im Pilgerbüro zu bitten, in der Albergue „Orrison“ nachzufragen ob diese Bestellung angekommen sei. Ich bat also die Frau, die uns bediente, im „Orrison“ nachzufragen.

Aber erst gegen 20.oo Uhr erreichte sie dort jemanden und bekam die Auskunft, dass diese E-Mail aus Deutschland zwar angekommen sei. Aber da sie in deutscher Sprache verfasst war, hätte man darauf nicht reagiert und folglich auch keine Reservierung vorgenommen. Ich wollte aus folgendem Grund diese 2 Betten reservieren. - Die erste Etappe des „Camino Francis“ ist 27 km lang und steigt die ersten 24 km ständig an, bis auf 1.420 m Höhe. Danach geht es 3 km steil nach unten, mit einem Höhenunterschied von 500 m. Im „Weiler Huntto“ gibt es die letzte offizielle Albergue, das ist 5 km von „Saint Jean Pied de Port“ entfernt.

Dann gibt es 3 km weiter die schöne private Albergue „Orrison.“ Da die erste Etappe eine der schwersten ist, (wenn nicht die schwerste überhaupt auf dem „Camino“) wollte ich, um diese schwere Etappe zu entschärfen, am nächsten Tag, den 25.05. 2008 bis zur Albergue „Orrison“ gehen und dort übernachten. Dann am 26.05.2008 die restlichen 19 km nach „Roncesvalle“, dem Etappenziel der ersten Etappe gehen. Diese Planung wurde jetzt durch die Nichtbuchung über den Haufen geworfen. So würden wir morgen nur bis ins Dorf „Huntto“ gehen.

Für Heute dem 24.05.2008 hatten wir uns eine Albergue in unserem Wanderführer ausgesucht, in der wir übernachten wollten. Sie liegt genau gegenüber dem Meldebüro. Leider prangte hier das Schild „Completto“
( voll ) an der Tür. Das fängt ja schon gut an. Aber ein paar Türen weiter, rechts daneben, finden wir eine Albergue, die noch Betten frei hat. Nichts wie dort rein. Ein Bett, dann duschen, umziehen und dann in die Stadt.
Hier waren wir irgendwo gelandet, das kann man bestimmt nicht weiter empfehlen.

Zu erst mussten die Schuhe ausgezogen werden. Im Haus waren nur Strümpfe oder nackte Füße erlaubt. Wir bekamen ein Zimmer zugewiesen, in dem ein Doppelbett stand und noch 2 Matratzen auf dem Boden lagen. Wir belegten das Bett. Dann bekamen wir die Mitteilung, dass im Zimmer nicht gegessen werden darf. Für die Frauen gab es 1 Toilette, in der das Waschbecken war und die Dusche. Das Gleiche Angebot gab es für die Männer. Bis Nachts um 02.oo Uhr konnte man die Herberge verlassen und betreten. Ab 02.oo Uhr war dann bis zum nächsten Morgen um 07.oo Uhr absolute Bettruhe angesagt. Überall im Haus hingen und standen mystische Dinge herum.

Ein Bündel Borsten eines Stinktieres hing an der Wand. In irgendeiner Ecke lagen irgendwelche Blätter und vieles mehr herum. Ich schlug gleich, mit meinem Rucksack, eine Stehlampe von ihrem Sockel. Für Helga war die Tatsache, dass wir Toilette und Dusche mit anderen teilen mussten, schon ein Horror. Es war nach 21.oo Uhr, wir lagen schon in unserem alten Doppelbett und hatten die Zimmertür von innen verschlossen, da klopfte es herausfordernd an der Türe.

Ich stand auf, öffnete die Tür und musste mir dann von der Madame, die etwas Ähnlichkeit mit einer Hexe hatte, (so wie Sie sich schminkte und kleidete) in sehr aggressivem Ton sagen lassen, dass dies ein Vierbettzimmer sei. Nun wurden noch zwei junge Männer zu uns ins Zimmer einquartiert und Helga war nun ganz sauer. Das ist der „Camino“ konnte ich Ihr nur sagen. Doch zuvor haben wir geduscht und uns umgezogen und sind dann in die Stadt gegangen und haben in einem Restaurant das erste Pilgermenue, dieser Pilgerreise gegessen. Und es regnete immer noch. Danach sind wir zurück in unsere Albergue und zu Bett gegangen. So lagen wir am 24.05.2008 um 21.oo Uhr im Bett. Unsere Pilgerwanderschaft auf dem „Camino Francis“ hatte begonnen.

Ich glaube meiner lieben „Ollen“ dämmerte es so langsam, dass sie diese Pilgerschaft ganz falsch eingeschätzt hatte. Ein wenig tat Sie mir schon leid, wenn ich in Ihre Augen schaute. Die zwei jungen Männer, die bei uns einquartiert wurden, legten nur ihre Sachen ab und verschwanden wieder. Sie gingen zum Essen in die Stadt. Als Sie dann zurück kamen, fegte einer von Ihnen die Stehlampe erneut von ihrem Sockel. Ich konnte mir ein leichtes lachen nicht verkneifen. Danach war aber Ruhe im Zimmer und wir schliefen doch noch gut in dieser Nacht.

Sonntag, den 25.05. 2008 1. Etappe: Von Saint Jean Pied de Port nach Huntto. 5 km
Gegen 05.3o Uhr wird es unruhig im Haus. Obwohl die Hospitalera für alle Bettruhe bis 07.oo Uhr verordnet hatte, begannen die Pilger im gegenüber liegenden Zimmer, die dort in 6 Doppelstockbetten untergebracht waren, damit sich zu waschen und verursachten dabei gedämpften Lärm. Hier hatten sie aber die Rechnung ohne die Hospitalera gemacht. Es dauerte nur 3 Min. und einen Redeschwall der Hospitalera und es war wieder Ruhe im Haus. Um
06.45 Uhr gab es aber kein halten mehr und der Aufbruch der Pilger nahm seinen Anfang. Helga und ich ließen uns Zeit, so dass wir als Letzte das Haus verließen.

Da es im Haus nichts zu Essen gab und es sogar nicht erlaubt war, etwas im Haus zu essen, hatten wir uns Gestern noch vorsorglich eine auf dem „Camino“ unerlässliche, eiserne Ration eingekauft, so dass wir dann Unterwegs die Möglichkeit hatten, irgendwo Frühstück zu machen. Ein Baguette, ein stück Käse und eine Hartwurst sollten ab jetzt unsere ständigen Begleiter sein.
Man kommt in viele Dörfer und Albergues, in denen es nichts zu kaufen und nichts zu essen gibt. Für diesen Fall sollte man immer etwas zum Essen dabei haben. Obst ist sehr wichtig. So verließen wir ohne Frühstück gegen 08.oo Uhr die Albergue. Das Wetter sah nicht schlecht aus und so ging es los.

Der Weg führt gerade die „Rue de Citadelle“ hinunter, vorbei an Geschäften und kleinen Bars, die aber alle noch nicht geöffnet hatten. Keine Möglichkeit, um eine Tasse Kaffee zu trinken oder ein Brötchen zum Frühstück zu bekommen. Fast am Ende der
„Rue de Citadelle“ gehen wir durch die „Porte-Notre-Dame“.

Es ist das Tor, das durch den Turm der gleichnamigen Kirche führt. Dann marschieren wir über die Brücke des Flusses „Nive“. Ab hier laufen wir auf der
„Rue de Èspagne“. Dann noch ca. 200 m und man geht durch das „spanische Tor“ die „Port de Espagne“, durch welches man dann die Altstadt verlässt. (Hier lag im vergangenen Jahr das Handy auf der Straße, als ich dringend ein Telefon brauchte.) Wir gehen immer den rot-weißen Markierungen folgend, auf der „Route de Napoleon“. Dann überqueren wir die Landstrasse, die die Fahrradpilger nehmen. Hier ist das Hinweisschild „Chemin de Saint Jacques“ dem wir auf der
„Rue du marechal Harispe“ folgen und sofort beginnt wieder der Aufstieg. Wir sind mal gerade 200 m hinter dem „spanischen Tor“, hinter dem der „Camino“ beginnt und schon geht es 500 m auf einer Asphaltstrasse richtig steil nach oben.

Durch die Erfahrung von Gestern, in der „Rue de Citadelle“, Steigungen nicht zu schnell anzugehen, gehen wir hier vorsichtig in die Steigung. Ganz langsam und mit kleinen schleichenden Schritten.

Es geht immer nur 20 bis 30m aufwärts, dann eine Verschnaufpause. Nach ca. 180 m läuft uns der Schweiß überall zusammen. Dabei ist es noch nicht einmal warm. So ziehen wir keuchend weiter bis die 500 m hinter uns liegen. Dann geht es ein gutes Stück des Weges etwas weniger Steil weiter. In der Ferne und oben, mitten im Berg ist das Dorf „Huntto“ zu sehen. Dort müssen wir hin.

Es wird noch Stunden dauern, ehe wir dort sind.Das Wetter ist immer noch gut, es regnet wenigstens noch nicht. So ziehen wir langsam im „Stopp & Go“ den Berg hinauf und „Huntto“ entgegen.

Ich gehe immer ein paar Meter vor Helga. Werde ich langsamer, damit Sie aufholen kann, wird Sie auch langsamer und holt dann doch nicht auf. So fungiere ich als Zugmaschine und bilde die Spitze unserer
Expedition"Camino 2008“. Wenn ich mich umsehe, um nicht zu weit vorzulaufen, maximal 5 m, um schnell bei Ihr zu sein, wenn sie mich braucht, sehe ich ihre weit aufgerissenen Augen und spüre die Anstrengung, die sie aufbringt um weiter zu kommen. Sie tut mir eigentlich sehr leid. Aber da muss sie nun durch. „Huntto“ ist schon sehr nah, aber noch geht es weiter hoch und wir müssen noch ein sehr steiles stück Weg hinauf, dass vor uns liegt.

Wir sehen hier alle wieder, die uns bisher überholt haben, auf dieser steilen Rampe. Sie macht vor keinem halt. Nicht weit, aber sehr steil. Die Albergue ist schon zu sehen, es hat aber keinen Sinn weiter zu gehen, wir müssen erst eine Pause einlegen. Also „Huntto“ im Blick. Die Rucksäcke runter vom Rücken. Die Wasserflasche auf und trinken. Die Wolken verdichten sich und werden langsam aber sicher dunkler. Noch ist es aber trocken. Hunger haben wir aber nicht, obwohl wir ohne Frühstück losgezogen sind.

Nur trinken müssen wir. Dann geht es weiter. Die letzten 500 m hinauf nach „Huntto“, sonst werden wir noch nass. Helga ist schon sehr geschlaucht. Sie leidet, unter der Last des Rucksacks. Mitten im Berg, 200 m vor der Albergue in „Huntto“, es fängt an zu regnen. Ich gehe weiter, setze oben im Trockenen meinen Rucksack ab und gehe zurück, um Helga zu helfen. Sie lehnt dies aber ab und will ihren Rucksack selbst nach oben bringen. Dann ist es gegen 11.oo Uhr geschafft. Wir sind in der Albergue in „Huntto“ angekommen und es regnet. Zuerst bekommen wir aber ein Frühstück serviert. Der Kaffee con Leche (Milchkaffee) tut gut und belebt die Sinne. Heute bin ich froh, dass wir in der Albergue „Orrison“ kein Bett bekommen haben. Die 3 km bis dort wären zur Tortur geworden. Da diese Etappe sehr lang ist und bis zur Passhöhe diese Extremsteigungen immer wiederkehren, ist der Weg bis zur Albergue „Orrison“ schon eine Herausforderung, wie sich auch morgen zeigen wird. Wir haben über 3 Stunden für die 5 km von „Saint Jean Pied de Port“ gebraucht.

Es waren die ersten Kilometer auf dem „Camino“ und die hatten es echt in sich. Wir bekommen in der Albergue zwei Betten, die in einer Box stehen, die man mit einem Vorhang zuziehen kann. Damit haben wir etwas Privatsphäre für uns. Abends gibt es im Restaurant Pilgermenue, zu dem wir uns anmelden. Nach kurzer Zeit hört der Regen auf und ich hänge die zuvor gewaschene Wäsche in die Sonne. Nachdem wir geduscht haben, kriecht Helga in Ihren Schlafsack und tut das einzig Vernünftige. Sie legt die Füße hoch und schläft. Nachdem sie geruht und sich gut erholt hat, gehen wir in den Aufenthaltsraum. Sobald die Sonne hinter den Wolken ist, ist es draußen kalt. Im Aufenthaltsraum gibt es eine Heizung, die wir aber erst in Gang setzen müssen.

Während wir eine Kleinigkeit essen, sehen wir im Fernsehen die Formel 1 in Monaco. Nebenan sind mittlerweile Autotouristen in schönen Doppelzimmern eingezogen. Wir wurden im Refugium untergebracht, wogegen die Autotouristen die Doppelzimmer für sich reserviert hatten. Das ärgert einen natürlich etwas. Von unserer Albergue konnte man gut den „Jakobsweg“ einsehen, wie er sich den Berg hinauf schlängelt. Man sieht von Zeit zu Zeit immer mal wieder einen Pilger, ganz oben, um die Bergspitze herum biegen.Dort müssen wir morgen hinauf. Kurz hinter der Biegung, die man von hier aus sieht, ist die „Albergue Orrison“. Es hatte wieder angefangen zu regnen und ich musste die Wäsche wieder abhängen und im Aufenthaltsraum auf die Heizkörper legen. Es ist noch ein französisches Ehepaar in die nächste Box eingezogen. Von hier oben hat man einen tollen Blick, hinunter in das Tal aus dem wir gekommen sind. Die Albergue liegt hier sehr schön und gibt auch den Blick frei, hinauf auf die Berge, die wir noch überqueren müssen.

Wenn es nur nicht immer zwischendurch regnen würde. Abends, um 20.oo Uhr, gibt es Pilgermenue. Das Pilgermenue wird immer in der Gemeinschaft eingenommen und besteht in der Regel aus 3 Gängen. 1. Vorspeise: Suppe, oder Pasta, (Nudeln) oder Salat. 2. Hühnchen, oder Schweinefleisch, oder Fisch, mit Fritten oder Kartoffel. 3. Nachtisch: Joghurt, Obst oder Eis. Dazu eine Flasche Wasser oder Rotwein aus der Region. Der Preis ist auf dem ganzen „Camino“ immer gleich. Im Jahr 2007 waren das 8,00 €. Im Jahr 2008 beträgt der Preis
9,00 €. Heute gab es allerdings, für alle gleich, Kaninchenbraten. Abweichungen sind möglich, aber nicht die Regel. Für das Pilgermenue gibt es dort, wo es an Pilger gereicht wird, dafür immer einen extra Raum, wo dann der Pilgerzahl entsprechend, die sich angemeldet haben, der Tisch eingedeckt ist. Für uns war an einer langen Tafel für 36 Pilger eingedeckt.

Hier lernt man dann zwangsläufig immer neue Leute kennen. Eine schöne Gelegenheit, die dann über einige Etappen immer wieder zu Gesprächen miteinander führt, wenn man sich wieder trifft. Nach dem Abendessen war Nachtruhe angesagt, denn Morgen geht es wieder weiter. Immer den Berg hinauf. Um 21.3o Uhr war der erste schwere Tag für meine „Olle“ zu Ende. Die Franzosen, die in der Nachbar-Box eingezogen waren, sind in der Nacht in eine andere Ecke des Schlafsaales umgezogen und zwar dorthin, wo zusätzliche warme Decken lagen. Es war ihnen wohl zu kalt geworden.